Ich erwachte und erkannte sofort „ES“ war erneut passiert.
Der Mann auf dem Kopfkissen neben mir war einer von der Sorte,
die ich in meiner realen Existenz niemals als Bettgenossen in Betracht gezogen hätte.
Sein Oberarm, muskulös und voller abstoßender Tätowierungen der Machoklasse,
lag halb über meiner Brust und ich entzog mich ihm sehr vorsichtig.
Er schlief allerdings so fest, dass er wahrscheinlich nicht mal aufgewacht wäre,
wenn ich neben ihm eine Granate gezündet hätte.
Speichel rann aus seinem halbgeöffneten Mund und er schnarchte intensiv.
Schnell glitt ich aus dem Bett und sah mich nach meinen Kleidern um.
Verdammt, wie zu erwarten.
Was ich fand, waren die Utensilien einer Domina, Lederoberteil,
kurzer schwarzer Lederrock , ein Minislip aus Lackleder und kniehohe schwarze Stiefel.
Gott sei Dank, diesmal keine High Heels.
Es half nichts, ich hatte nichts anderes zur Verfügung, wenn ich also nicht
nackt diesen Ort verlassen wollte, musste ich das Zeug anziehen.
Ein schneller Blick aus dem Fenster. Ich befand mich mitten im Stadtkern.
Es war noch nicht ganz hell draußen. Wenn ich schnell handelte, konnte es mir gelingen, unentdeckt nach Hause zu kommen.
Mit spitzen Fingern zog ich die Klamotten an und öffnete leise die Zimmertür.
Ein Hotelflur, lang gestreckt und schwach beleuchtet.
Offensichtlich Teil einer heruntergekommenen Absteige, denn der Putz an den
Wänden bröckelte schon und die rote Auslegware bestand aus abgetretenen Kokosmatten.
Ich schlich leise durch das düstere Treppenhaus, vorbei an einem schlafenden Portier.
Erst das dritte Taxi hielt an, ich sah wohl in meiner Montur nicht so aus,
als sei ich zahlungskräftig genug befördert zu werden, wohin auch immer.
Als
ich meine seriöse Wohngegend als Ziel angab, sah die Fahrerin mich dann
auch mit skeptisch hochgezogenen Brauen an, enthielt sich dann aber
jeglichen Kommentars.
Es gelang. Ich kam unbemerkt in meine
Wohnung , warf die Ledersachen achtlos auf den Boden meines
Kleiderschrankes und ließ danach das Badewasser ein.
Diese Nacht musste mich mehr mitgenommen haben als sonst,
denn ich entdeckte einige blaue Flecke an den Innenseiten meiner Schenkel.
Es hatte keinen Sinn, darüber zu grübeln, was passiert war. Wenn die Erinnerung
kommen würde und das geschah weiß Gott nicht immer,
dann würde noch Zeit genug sein, den Abscheu vor sich selbst zu kultivieren.
Sinn machte allerdings auch der nicht, denn ich hatte keine Möglichkeit,
derartige Exzesse künftig zu vermeiden.
Es geschah...mit mir...durch mich...wie immer man es sah.
Im Moment wusste ich allerdings nicht, wie lange ich diesmal auf dem
Domina-Trip gewesen war.
Wann hatte der letzte Switch in diese Existenz stattgefunden.
Und vor allem, was hatte ihn diesmal ausgelöst.
Erst vor drei Monaten hatte ich fluchtartig die Stadt, in der ich damals
schon fünf Jahre lebte, bei Nacht und Nebel verlassen müssen,
um mir woanders erneut eine Existenz aufzubauen.
Man hatte meine äußerst befremdlichen Personenwechsel im beruflichen Umfeld mitbekommen.
Ich flog auf, als ich einen meiner besten Kunden im Dominamilieu traf.
Ich hatte ihn bereits einer expliziten Behandlung unterzogen, ohne zu merken,
dass wir einander bestens bekannt waren, weil ich ihm in meiner
Hauptexistenz als Anlageberaterin zu einem ansehnlichen Gewinn verholfen hatte.
Dergleichen geschah nicht zum ersten mal und auch diesmal hatte ich es vorgezogen, die Flucht zu ergreifen.
Es war unmöglich, normalen Mitbürgern erklären zu wollen, was ein Switcher war.
Es
hatte immerhin Jahre der gezielten psychotherapeutischen Behandlung
bedurft, eher mir die Grundzüge dieser psychischen Störung selber
deutlich wurden.
Und noch immer begriff ich nicht völlig, was mit
mir geschah, wenn ich schlagartig „erwachte“ wie ich es nannte, und
feststellen musste, dass mir bis zu drei Wochen in der Erinnerung
verloren gegangen waren.
Ich wusste dann nicht, was sich in der verflossenen Zeit zugetragen hatte,
was ich getan oder versäumt hatte.
Alle Verpflichtungen aus meiner Hauptexistenz waren nicht eingehalten worden,
soviel war sicher.
Und ich hatte jeweils unendliche Mühe, die Personen , die von meiner Arbeit
oder Pflichterfüllung abhängig waren, mit Ausreden zuzumüllen.
Es
erwies sich daher oft als weniger schwierig, erneut auf die
Wanderschaft zu gehen, neue Gefilde anzusteuern, ehe ich in den Geruch
absoluter Unzuverlässigkeit geriet.
Es half mir nicht viel, dass die Psychotherapeuten mich als leichten Fall einer
MPS-
Existenz einstuften. Es gab nur eine weitere Existenz neben meiner
normalen Identität, während andere Switcher bis zu hundert Abspaltungen
von ihrer Person erlebten.
Wie ein solches Leben aussehen mochte, das wagte ich mir nicht einmal vorzustellen.
Menschen
die unter Multipler-Persönlichkeits-Störung litten, und von einer
Sekunde zur anderen in eine dieser Nebenexistenzen hinein glitten ohne
sich dagegen wehren zu können, waren trotz ihrer dauernden
Multiexistenz die
einsamsten Menschen dieser Erde.
Auch für mich war Domina Sarah nicht etwa jemand, der zu mir gehörte
und den ich demzufolge als - wenn auch etwas außergewöhnlichen – Lebenspartner sah,
sondern eine ewige Bedrohung meiner bürgerlichen Daseinsebene.
Als MPS-Patient befand man sich innerhalb eines lebenslang anhaltenden Fluchtmechanismus.
Sie ist mörderisch, diese ewige Verstellung, die Lügen, das Vertuschen, Leugnen.
Diese Situationen waren nicht zu vermeiden.
Es war nicht möglich einem mehr als befremdeten Mitarbeiter zu sagen,
tut mir leid, ich war gerade für 2 Wochen eine Domina.
Ich hätte mich schneller in einer geschlossenen Abteilung wieder gefunden,
als der Sieger der Formel EINS seine Champagnerflasche über dem Kopf
seiner Konkurrenten entleeren kann.
Als Multiple lebt man in einer anhaltenden Stresssituation, seiner Umgebung
Verlässlichkeit zu suggerieren, berechenbar zu erscheinen,
obwohl man beides natürlich nie garantieren konnte,
denn schon der nächste Switch warf alle diesbezüglichen Absichten über den Haufen.
Eine normale Partnerschaft einzugehen wäre ein Abenteuer gewesen,
das ich niemals überstehen konnte.
Sogar wenn es möglich gewesen wäre, einen verständnisvollen Mann zu finden,
der sich aufklären ließ, es war einfach nicht zumutbar ihm plötzlich
erklären zu müssen, wieso man wichtige Absprachen plötzlich nicht mehr erinnerte,
weil es nicht das jetzige ICH war, mit dem er diese Vereinbarungen getroffen hatte.
Oder dass man ohne Übergang plötzlich zu einer Domina mutierte, die ihn,
der an die sanfte Gefährtin gewöhnt war, die er erobern musste,
kurzerhand in nie gekannte Perversionen zwang.
Wie sollte man alle diese Fallen vermeiden, wie den Horror unterdrücken,
sich die Frage stellen zu müssen, was man selbst in der Zwischenzeit getan hat,
als man gerade mal wieder nicht >da< war?
Es gibt sie nicht die Erinnerung an die andere Person.
Wenn man als Multiple Glück hat, weiß man irgendwann nach langen Jahren
in denen man glaubte verrückt zu sein, dass es da eine zweite oder auch
mehrere Personen gibt, die ebenfalls ICH sind.
Und das, obwohl sie weder im Charakter noch in der Mimik mit der Hauptperson identisch sind.
Die Organisation dieser multiplen Leben fordert alles an Aufmerksamkeit, Vernebelung
und Täuschung der Umwelt , das man aufbringen kann und wenn dann irgendwann
einmal das Lügengebäude dennoch zusammenbricht, bleibt erneut nur noch die
Flucht aus dem derzeitigen sozialen Umfeld.
Man lernt, das alles zu organisieren, aber man ist und bleibt einsam wie ein Stein.
Ich hätte keinen Lebenslauf verfassen können ohne zu verzweifeln.
Mir blieb nichts anderes übrig , als die in meiner Erinnerung fehlenden Zeitabschnitte zu erfinden.
Die Abspaltung war schon früh aufgetreten, zum ersten mal als ich zehn Jahre alt war.
Der erste Switch verlief noch wenig spektakulär.
Ich wechselte lediglich das Geschlecht. Aus Vera wurde Tom, ebenfalls zehn Jahre alt
und Fußballspieler aus Leidenschaft.
Da ich in einem Heim für schwererziehbare Jugendliche lebte, war das kein großes Problem.
Man war dort an die absonderlichsten Kinder gewöhnt, ich musste meine
Abspaltung nicht einmal vertuschen.
Ich hatte keine Freunde dort die aufmerksam geworden wären und der Rest
der Bewohner und Erzieher hielt mich ohnehin für schwer gestört.
Die Teilnahme an den Fußballspielen der Gruppe musste ich mir allerdings erkämpfen,
was erst gelang, nachdem ich ohne Probleme alle Bälle hielt, die der Begabteste
der Stürmer auf mich abschoss.
Lange hielt die Freude aber nicht an, denn niemand konnte vorhersagen,
wann ich Vera war, die natürlich keine Ahnung vom Fußball spielen hatte und
auch keine derartigen Neigungen erkennen ließ, und wann Tom.
Zum Eklat nebst Rausschmiss aus dem Team kam es , als ich als Tom im Tor
stand und jäh ohne Ankündigung in die Existenz von Vera switchte,
die vom Schuss der gegnerischen Mannschaft glatt aus dem Tor gefegt wurde.
Meine Jugend war begleitet von Entsetzen über meine Absonderlichkeit und
der Angst, sie nicht verbergen zu können.
Ich war Außenseiter und ich blieb es.
Irgendwann in dieser Zeit wurde ich dann einem Psychotherapeuten nach
dem anderen vorgeführt, zusätzliches Leiden begann.
Die Diagnose * MPS* wurde erst sehr spät gestellt, fast zu spät für mich,
denn in der Zwischenzeit war ich von einer geschlossenen Anstalt in die nächste
überwiesen worden und wartete nur auf die Gelegenheit entkommen zu können,
um von der nächsten Talbrücke zu springen., denn ich war fest davon überzeugt verrückt zu sein.
Und dann traf ich Herlinde.
Eine Psychotherapeutin der ganz besonderen Art.
Wir näherten uns einander unendlich vorsichtig.
Ich war fest davon überzeugt, erneut eine dieser total uninformierten
Pseudofachfrauen vor mir zu haben. Großkotzige Sprüche im Repertoire,
aber überzeugt, einen Switcher könne man entweder nur mit geballter
Chemie behandeln, oder gar nicht, weil er sich seine Krankheit ohnehin nur einbilde.
Ich spulte wie immer in der Anamnese meine Geschichte herunter und sah
sie spöttisch an, absolut sicher, dass sie nun lahm gelegt war, denn einen Switcher
als Patienten hatten die meisten Therapeuten bis dahin nie gehabt.
Nachdem ich geendet hatte, schwieg Herlinde kurze Zeit und sagte dann total
unbeeindruckt: „ Eine gültige Diagnose können wir erst stellen, wenn ich Sarah kennen gelernt habe.“
„Sarah kennen lernen?“
Ich muss wohl etwas töricht ausgesehen haben, denn Herlinde lächelte leicht.
„ Natürlich, immerhin bist Du Sarah ebenso, wie Du Vera bist und wenn ich
nicht Euch beide kenne, kann ich auch keine Therapie erstellen.
Vereinbare also mit Sarah, dass sie mich aufsuchen wird, dann sehen wir weiter.“
Das konnte nicht sein, endlich jemand, der mich nicht in den ersten fünf
Minuten als besessen, irre, oder im günstigsten Fall als merkwürdig einstufte,
sondern sich verhielt, als sei meine Krankheit eine ihr durchaus bekannte
und vor allem behandelbare Geschichte.
Der erste Schritt war getan.
Was folgte war eine von Rückschlägen , Wutausbrüchen gegen Herlinde
und mich selbst geprägte Zeit der mühsamen Identitätsfindung.
Herlinde zwang mich, einzusehen, dass eine hypnotische Rückführung
in meine Kindheit absolut nötig wurde.
Auch wenn ich nicht einsehen wollte, dass schwere Kindheitstraumata die
Ursache von MPS sind, denn immerhin erinnerte ich mich nicht daran,
dass mir etwas so Entsetzliches widerfahren sein sollte,
dass mein Bewusstsein und meine Seele gleichermaßen einen irreparablen Schaden erlitten hatten.
Gut, ich war eine Vollwaise. Meine Eltern waren bei einem Autounfall ums
Leben gekommen als ich drei Jahre alt war, ich erinnerte mich nicht mehr an sie.
Danach war ich - immerhin wie viele andere Waisen auch- in wechselnden Heimen
und einmal wohl auch als Pflegekind irgendwo untergebracht gewesen ,
aber das war eine Zeit, die völlig ausgelöscht schien.
Ich wusste davon nur durch meine Heimunterlagen.
Hier setzte Herlinde an und führte mich per Hypnose zurück in das Alter von fünf Jahren.
Ich erwachte aus dieser Hypnose schreiend vor Entsetzen in den tröstenden
Armen von Herlinde.
Das war unser erster Körperkontakt, sie hielt mich und summte leise tröstende Worte,
während ihre Tränen in meinen Ausschnitt liefen.
Ich beruhigte mich nur langsam, klammerte mich an Herlinde fest,
wie an einen Anker in tiefster Not, zitternd vor Erschöpfung und mit einem
unerklärlichen Gefühl absoluter Panik.
„ Es ist vorbei es ist vorbei, niemand kann Dir je wieder so etwas antun,“ sagte Herlinde.
Sie versuchte, Haltung zu bewahren, denn wir wussten ja beide, dass sich eine
Therapeutin niemals derart vom Leben und den Schmerzen ihrer Patientin
beeinflussen lassen sollte, dass sie zur Mitleidenden wurde.
Aber diesmal schienen diese Grundsätze nicht zu gelten, Herlinde hatte sie aufgegeben
und ist im Zusammenhang mit mir auch nie wieder auf Distanz gegangen.
Wir waren zu diesem Zeitpunkt schon Freunde, ohne es ausgesprochen zu haben
und alles was sich daraus ergab, entwickelte sich irgendwie folgerichtig.
Ich wusste nicht, was ich in der Hypnose preisgegeben hatte und Herlinde
führte mich in mehreren Sitzung vorsichtig an die Schrecknisse
von damals heran, bis ich in der Lage war, mich ohne Panikanfälle zu erinnern.
Schemenhaft zuerst, dann immer deutlicher.
Man zerrte mich als Vierjährige in ein düsteres Kellergewölbe, ich war böse hieß es,
ich müsse bestraft werden.
Dann der Geruch von reifenden Äpfeln, ein Verschlag in dem auf drei Regalen
übereinander Äpfel zum Nachreifen lagen. Sehen konnte ich sie nicht,
es war stockdunkel, ich roch nur ihren intensiven Duft.
Und dann wurde der Deckel einer engen Kiste geöffnet und mir befohlen hinein zusteigen.
Wenn ich mich schreiend vor Angst weigerte, begann der Mann, der mich fast
die Kellertreppe hinunter gestoßen hatte, mit seinem widerlichen Spiel.
Er flüsterte in mein Ohr....“ los geh schon, wenn du es nicht tust, spielen wir das
Nacktspiel und du weißt, das tut dir doch immer weh.“
Ich schrie noch immer, aber.....ich gehorchte und der Deckel der Kiste fiel
knapp über meinem Gesicht mit einem hässlich knirschenden Geräusch herunter.
Er schloss von außen ab, ich war gefangen, unfähig mich zu drehen oder eine
bequemere Stellung zu suchen. Allein in absoluter Dunkelheit und Kälte
über viele Stunden, ich starb tausend Tode. Und über allem der Geruch reifer Äpfel.
Damals hat also begonnen, was heute noch andauert.
Die Diagnose MPS stand endlich zweifelsfrei fest.
Herlinde machte mich mit der einschlägigen Fachliteratur bekannt,
die klärte, dass alle MPS’ler in allerfrühester Kindheit solche oder ähnliche
Qualen durchlitten haben.
Entsetzliche Folter, die dann bewirke, dass das Gehirn, das nicht länger fähig sei,
die Qualen zu verarbeiten, regelrecht abschalte, das Bewusstsein schütze,
in dem es Unerträgliches als nicht geschehen abspalte.
Sich in eine neue Existenz rette, in der all das nicht geschah.
Diesmal würde mich also dieser heutige Rückfall in die Sarah-Existenz nicht
zu einer neuerlichen Flucht veranlassen, endlich gab es jemanden,
zu dem ich mich retten konnte.
Jetzt konnte ich Herlinde auch als Sarah aufsuchen und die beiden miteinander
sprechen lassen, denn ich vertraute zum ersten mal in meinem Leben
einem Menschen voll und ganz.
Herlinde, wie danke ich Dir. Du hast mein Leben gerettet und mehr als das.
Du hast mir geholfen, Irresein von einer Persönlichkeitsstörung unterscheiden
zu lernen. Dein Wissen um die Zusammenhänge hat endlich einen vollwertigen
Menschen aus mir gemacht, der sich akzeptieren kann wie er ist.
Und, Du hast mir geholfen, Sarah kennen zulernen, sie als mein Zweites Ich
wahrzunehmen und zu akzeptieren.
Die Zeit, in der ich nun abwesend bin, mich aber nicht erinnern kann,
wo ich die Zeit verbrachte habe, wird zumindest teilweise erhellt und wer weiß,
irgendwann einmal wird Sarah mit deiner liebevollen Unterstützung nur noch
eine Erinnerung sein und nicht mehr bei jedem Duft reifender Äpfel auftauchen
und mein Leben stehlen.
Meine Flucht ist beendet, ich fange an zu leben.
Copyright L. Warmeling